Steckbrief
- Herkunft
- Australien
- Größe
- 18-20 cm
- Gewicht
- 70-90 g
- Lebenserwartung
- 8-15 Jahre
- Seltenheit
- verbreitet
- Ausstellungs-Klasse
- Ja
- Größenklasse
- klein
- Lautstärke
- Leise
- CITES-Status
- nicht reguliert
- Sprachbegabung
- gering
- Vererbungsmodus
- Sozialstruktur
- Schwarm
- Anfänger-geeignet
- Ja
- Homozygot letal
- Nein
- Häufige Gesundheitsrisiken
- Aspergillose, Federrupfen
- Zuchtverband
- AZ
- Lebenserwartung
- 12 Jahre
- Außenvoliere geeignet
- Ja
Über die Rasse
Herkunft & Geschichte
Der Bourkesittich (Neopsephotus bourkii) stammt aus Australien, insbesondere aus den trockenen Wüstenregionen des Outbacks. Diese Art wurde erstmals im Jahr 1840 beschrieben und hat sich seitdem als beliebter Heimvogel etabliert. Ihre Anpassungsfähigkeit an verschiedene Lebensräume und ihre ruhige Natur machen sie zu einer bevorzugten Wahl für Vogelhalter.
Sozialstruktur und Verbreitung
Bourkesittiche leben in kleinen Schwärmen in ihrem natürlichen Lebensraum. Sie sind dämmerungsaktiv, was bedeutet, dass sie in der Dämmerung und im Morgengrauen am aktivsten sind. In freier Wildbahn ernähren sie sich hauptsächlich von Samen und Gräsern, wobei sie eine Vorliebe für Wildsaaten zeigen. Ihre sozialen Interaktionen sind in der Regel friedlich, und sie zeigen oft ein starkes Bindungsverhalten zu ihren Partnern.
Anatomie & Körperbau
Der Bourkesittich hat eine durchschnittliche Körpergröße von 18 bis 20 cm und ein Gewicht von 70 bis 90 g. Das Gefieder ist in sanften Farbtönen gehalten, die von blassrosa bis grün variieren. Sie besitzen einen relativ kurzen Schwanz und einen kompakten Körperbau. Ein charakteristisches Merkmal ist ihr ruhiger und sanfter Charakter, der sie von anderen Sitticharten unterscheidet.
Standards
Der Bourkesittich wird von verschiedenen Zuchtverbänden anerkannt, darunter die AZ und die BNA. In Bezug auf den CITES-Status ist diese Art nicht reguliert, was bedeutet, dass sie ohne besondere Genehmigungen gehalten und gezüchtet werden kann. Es ist jedoch wichtig, sich über die Zuchtstandards und -richtlinien der jeweiligen Verbände zu informieren.
Erkennung
Der Bourkesittich kann von ähnlichen Arten wie dem Rosellasittich oder dem Wellensittich durch seine Größe, das ruhige Verhalten und die spezifische Farbgebung unterschieden werden. Während Wellensittiche lebhafter sind, zeigt der Bourkesittich ein ruhigeres Temperament und eine geringere Lautstärke.
Temperament & Verhalten
Der Bourkesittich ist bekannt für sein sanftes und ruhiges Wesen. Diese Vögel sind in der Regel sehr freundlich und eignen sich hervorragend für Anfänger. Sie sind nicht nur sozial, sondern auch relativ leise, was sie zu idealen Haustieren für Wohnungen macht. Bourkesittiche zeigen oft ein starkes Bindungsverhalten zu ihren Partnern und können in Gruppen gehalten werden, wobei sie sich gut mit anderen Vögeln verstehen. Ihr Talent zum Sprechen ist gering, jedoch können sie einige einfache Laute und Wörter lernen, wenn sie regelmäßig trainiert werden.
Pflegehinweise
Käfig-/Voliere-Anforderungen
Bourkesittiche benötigen einen geräumigen Käfig oder eine Voliere, die mindestens 100 cm lang, 60 cm hoch und 60 cm breit ist. Sie sind sehr aktive Vögel, die ausreichend Platz zum Fliegen und Spielen benötigen. Die Einrichtung sollte mit verschiedenen Sitzstangen, Spielzeugen und Klettermöglichkeiten ausgestattet sein.
Besonderheiten Gefiederpflege
Das Gefieder der Bourkesittiche sollte regelmäßig kontrolliert werden, um sicherzustellen, dass es sauber und gesund bleibt. Gelegentliches Baden in einer flachen Schale oder mit einem Sprühnebel ist empfehlenswert, um die Federn in gutem Zustand zu halten.
Häufige rassetypische Krankheiten
Zu den häufigsten Krankheiten, die bei Bourkesittichen auftreten können, gehören Aspergillose und Federrupfen. Bei Verdacht auf gesundheitliche Probleme sollte umgehend ein Tierarzt konsultiert werden.
Ernährung-Besonderheiten
Bourkesittiche sind Saatenfresser und benötigen eine ausgewogene Ernährung, die aus hochwertigem Sämereien, frischem Obst und Gemüse besteht. Es ist wichtig, auf eine abwechslungsreiche Kost zu achten, um Mangelernährungen zu vermeiden.
Empfohlene Sozialhaltung
Diese Vögel sollten idealerweise in Paaren oder kleinen Gruppen gehalten werden, um ihr soziales Verhalten zu fördern. Einzelhaltung kann zu Verhaltensauffälligkeiten führen.